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Rückenschule

Aus KREISEL "Mir geht's gut"


Willkommen bei Adobe GoLive 6
Tierische Rückenschule

Zuerst einmal klingt Rückenschule sowohl für Erwachsene als auch für Kinder trocken und langweilig.
Bei diesen Übungen können Kinder auf spielerische Weise verschiedene Muskelgruppen kräftigen, ihre Beweglichkeit fördern und ein Gefühl für eine natürliche Haltung erlernen. Durch das Nachahmen verschiedener Tiere werden sie an Übungen herangeführt, die insbesondere die Muskulatur des Rückens entspannen, dehnen oder kräftigen. Wir stellen Ihnen fünf verschiedene Tiere vor. Sie können natürlich auch noch andere Tiere dazunehmen.
Als Heranführung an diese Übungen bietet es sich an, den Kindern den Auftrag zu geben, sich die Bewegungen ihrer eigenen Haustiere genau anzuschauen. Auch ein Besuch im Zoo kann helfen, sich in die Bewegungsabläufe verschiedener Tiere einzufühlen.

Katzen wachen auf

Katzen sind für ihre Entspanntheit und Geschmeidigkeit bekannt.
Das Imitieren des Aufwachens einer Katze verbessert die Beweglichkeit und Geschmeidigkeit der Wirbelsäule. Die Muskulatur von Armen, Beinen und Rücken wird entspannt.

Übung:
Die Kinder befinden sich im Vierfüßlerstand.

Anweisung:
Stelle dir vor, du bist eine schlafende Katze. Knie dich auf den Boden und lege die Unterarme auf dem Boden ab. Dein Kopf liegt zwischen den ausgestreckten Armen.
Jetzt wird die Katze wach. Hebe deinen Kopf und strecke die Arme weit nach vorne. Richte dich dann in den Oberschenkeln auf und mache einen Katzenbuckel. Lasse dann den Rücken durchhängen. Wiederhole es mehrmals.

Der Storch steht auf einem Bein

Storche stehen häufig auf einem Bein, insbesondere wenn sie sich ausruhen oder putzen.
Bei dieser Übung verbessern die Kinder ihr Gleichgewicht und kräftigen die Muskulatur in Armen, Schultern und Beinen.

Übung:
Die Kinder stehen so, dass sich ihre Fersen leicht berühren und die Fußspitzen etwas nach außen zeigen. Die Beine sind gestreckt, die Knie leicht gebeugt.

Anweisung:
Stell dir vor, du bist ein Storch, der sich putzen will.
Verlagere dein Gewicht auf den linken Fuß. Dadurch wird dein rechtes Bein ganz leicht und du kannst es vom Boden hochheben. Gebe in Hüft-, Knie- und Fußgelenk etwas nach, damit du einen sicheren Stand hast. Lege nun dein rechtes Bein locker auf der Wade des linken Beines ab. Damit du nicht umfällst, hebst du die Arme ausgestreckt auf Schulterhöhe. Deine Handflächen zeigen nach unten.
Der Storch fängt an sich zu putzen.
Lasse deinen rechten Ellenbogen nach unten sinken und führe deine Hand Richtung Schulter. Bringe diesen Arm zurück in seine Ausgangsposition und mache die gleiche Bewegung mit dem linken Arm. Wiederhole sie abwechselnd mehrmals.
Der Storch entspannt seine Beine und schüttelt seine Flügel aus.
Stelle dich auf beide Beine. Die Beine sind ausgestreckt, die Knie nicht ganz durchgedrückt. Lasse deinen Oberkörper nun langsam vorn überhängen. Bewege dabei locker deine Arme und Schultern. Rolle dich dann wieder langsam nach oben.

Der Elefant nimmt ein Bad

Elefanten sind große, starke Tiere. Ihre Bewegungen sind trotzdem eher sanft, ruhig und gelassen. Mit Hilfe ihres Rüssels gelingt es ihnen auch kleine Dinge zu greifen oder – wie bei dieser Übung – sich gezielt mit Wasser zu bespritzen.
Die Imitation des Elefanten ermöglicht den Kindern eine Lockerung der Nackenmuskulatur und die Dehnung der Schultermuskulatur. Sie lernen ihre eigene Kraft und deren Dosierung kennen.

Übung
Die Kinder stehen mit leicht gegrätschten Beinen.

Anweisung:
Stell dir vor, du bist ein Elefant, der sich mit seinem Rüssel duschen möchte.
Greife mit der linken Hand unter deiner rechten Achsel an deine Nase. Beuge deinen Oberkörper leicht nach vorne und lasse deinen rechten Arm baumeln.
Wiege dich jetzt sanft hin und her. Dein Arm schlenkert dabei locker wie der Rüssel des Elefanten. Mit der Zeit werden deine Bewegungen größer und du „spritzt Wasser über deine Schulter“. Nach einiger Zeit wiederholst du die Bewegungen auf der anderen Seite.


Die Schlange häutet sich

Die Beweglichkeit der Schlange überträgt sich bei dieser Übung auf die Kinder. Sie trainieren die Beweglichkeit ihrer Wirbelsäule und dehnen die Rückenmuskulatur.

Übung
Die Kinder liegen mit ausgestreckten Beinen auf dem Rücken. Ihre Arme liegen seitlich, etwas vom Körper entfernt.

Anweisung:
Stell dir vor, du bist eine Schlange, die sich von ihrer alten Haut lösen will.
Liege ruhig und entspannt auf deinem Rücken. Spüre den Boden.
Setze deinen linken Fuß über dein rechtes Bein, neben das Knie. Die Fußsohle liegt ganz auf dem Boden auf, und das Knie zeigt Richtung Decke.
Die Schlange beginnt sich zu häuten. Drehe beim Ausatmen deine Beine nach rechts und den Kopf nach links. Vermeide ein Hohlkreuz. Bleibe kurz in dieser Position und drehe dich dann langsam zur Mitte zurück. Mache beide Beine wieder lang, wechsle das Bein und die Drehrichtung. Wiederhole die Übung mehrmals.

Die Affen rasen durch den Wald

Affen befinden sich ständig in Bewegung, sie sind ausgelassen und lebendig. Sie machen viel Unsinn und „führen sich eben auf wie die Affen“.
Bei dieser Übung können sich die Kinder austoben. Sie leben ihren Bewegungsdrang aus, werden aber auch angeleitet, wie sie dann wieder zur Ruhe kommen können.

Anweisung:
Stell dir vor, du bist ein Affe, der sich Bananen von den Stauden pflücken möchte.
Stelle deine Beine schulterbreit hin, gehe tief in die Hocke und hüpfe aus dem Stand so hoch du kannst. Hüpfe so durch den Raum. Du kannst dabei Grimassen schneiden, wilde Schreie ausstoßen oder andere typische Affensachen machen. Zum Abschluss richtest du dich auf und trommelst dir mit beiden Fäusten kräftig auf die Brust. Dann setzt du dich im Schneidersitz auf den Boden. Deine Hände legst du auf deinen Bauch. Du spürst deinen Atem und deinen Herzschlag. Bleibe so lange sitzen, bis dein Herz aufgehört hat, wild zu schlagen und wieder ruhig schlägt.

Download "Tierische Rückenschule" [48 KB]
(Sie erhalten die Datei ruecken.zip, die Sie nur zu ruecken.doc entpacken müssen, um sie in Word sehen und evt. ausdrucken zu können.)


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